Woran erkenne ich eine gute Trauerrednerin, einen guten Trauerredner?

Es ist gar nicht so einfach. Da ist erst einmal der Trauerfall selbst. Ein Mensch des eigenen Lebens hat sich für immer verabschiedet. Oft gingen diesem Abschied anstrengende Wochen voraus.

Und kaum hat der geliebte Mensch seine letzte Reise angetreten, da haben die Angehörigen innerhalb kurzer Zeit sehr viele Fragen zu beantworten, Dinge zu regeln. Das Bestattungsinstitut kümmert sich um viele Dinge, aber es benötigt Unterlagen, Auskünfte und Entscheidungen. Wo und wann soll die Trauerfeier sein? Soll die Trauerrede von einer Pastorin, einem Pastor, dem Bestatter oder einer freien Trauerrednerin gehalten werden? Was sind überhaupt die Unterschiede? Woran erkenne ich eine gute Trauerrednerin, einen guten Trauerredner?

Trauerrednerin und Trauerredner haben zumeist, bevor sie begonnen haben, Trauerreden zu halten, einen anderen Beruf ausgeübt. Es lohnt, sich danach zu erkundigen. Eine weitere interessante Frage ist, ob jede Trauerrede neu und auf die oder den Verstorbenen bezogen geschrieben wird, oder eine bereits in der Schublade liegende Trauerrede einfach leicht modifiziert wird. Und dann ist da noch die Präsenz, Ruhe und Zuverlässigkeit der Trauerrednerin, des Trauerredners, die vorhandene oder eher fehlende Gabe der Einfühlung und schließlich natürlich das, was wir oft als eine passende oder weniger passende „Chemie“ bezeichnen.

Meine jahrelange Erfahrung als Trauerrednerin für Hannover und Niedersachsen ist, dass sich meistens schon am Telefon, wenn der Termin für das Vorgespräch verabredet wird, zeigt, ob und wie Angehörige und Trauerrednerin zueinander passen. Ich selbst hatte und habe das großartige Glück, immer auf sehr feine, liebe Angehörige zu stoßen. Voller Dank schaue ich auf zahllose liebevolle und vertrauensvolle Begegnungen zurück. Ein Geschenk!

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