Was ist das Wichtigste beim Schreiben einer eigenen Biografie, dem Verfassen der Lebenserinnerungen?

Oft werde ich gefragt, was beim Erstellen der eigenen Biografie oder dem Schreiben der Lebenserinnerungen zu beachten sei. Natürlich gibt es Vielerlei, was bedacht werden kann. Doch eine Frage halte ich für am Wichtigsten:

Bevor es losgeht, sollte unbedingt die Frage geklärt werden, für wen die Biografie, die Lebenserinnerungen geschrieben werden. Drei Beispiele:

Ist der Text als ein ganz persönliches Schriftwerk, ähnlich intim wie ein Tagebuch zu verstehen, muss nur geklärt werden, ob und wer diesen Text zu welchem Zeitpunkt dennoch lesen darf, oder ob die Biografie, die Lebenserinnerungen für immer verschlossen bleiben sollen.

Soll der Text in der Familie bleiben, ist er für die Kinder und Enkel gedacht und bleibt auch dort, sollte man das aufschreiben, was man diesen Menschen aus dem eigenen Leben erzählen möchte, aber sorgfältig hinschauen, wie wer dargestellt wird. Papier ist geduldig, Menschen sind es nicht unbedingt!

Soll die Biografie, sollen die Lebenserinnerungen am Ende veröffentlicht werden, ist der Schutz der erwähnten Personen unbedingt und umfassend zu berücksichtigen, ist also Rechtliches zu beachten, damit es der oder dem Schreibenden und allen im Text erwähnten Protagonisten (und deren Nachkommen!) uneingeschränkt gut geht, man sich nicht streiten muss. Mitunter erfordert dieser Punkt im Vorfeld juristischen Rat.

Mit Fragen, Ideen oder Wünschen rund um dieses Thema melden Sie sich gerne bei mir. info@mariaeilers.de

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