Textprobe 3

Mira und Anton* leben in Köln. In diesem Jahr heiraten sie in Stockholm und feiern diesen Tag zusammen mit der Familie und den engsten Freunden. Die Trauzeugen schenken zur Hochzeit einen Gutschein für ein LiebesBuch, die Geschichte der gemeinsamen Liebe. Ein exklusives, unvergessliches Hochzeitsgeschenk, das den vergnügten Weg der Liebe – aus zwei Perspektiven! – nachzeichnet.

 Anton:

„ … Ich werde nie diesen Moment vergessen, in dem ich dich, bei Annas* Hochzeitsfeier, zum ersten Mal gesehen habe. Wow! Was für eine Frau! Unglaublich! Natürlich habe ich mir nichts anmerken lassen. Oder doch? Normalerweise zeige ich gerne meine Gefühle, aber in diesem Fall war alles anders.

Es hat fast Ewigkeiten gedauert, bis sich, nach dem ersten Kennenlernen bei Anna, etwas zwischen uns entwickelt hat. Naja, vielleicht nicht Ewigkeiten, aber es hat sich alles ein bisschen hingezogen. Nachdem meine „Astra-Einladungen“ immer nicht fruchteten, trafen wir uns ein paar Wochen nach Annas Hochzeit im Mama Raffaele. Wir unterhielten uns total entspannt! Das war toll. Ich war hin und weg – noch „schlimmer“ als nach Annas Hochzeitsfeier.

Zwei Tage später flogst du für vier Wochen nach Neuseeland. Du gingst mir nicht aus dem Kopf. Immer schielte ich nach Post von dir – und war über deine Geburtstagskarte ganz glücklich. Hatte ich doch Chancen? … “

Mira:

„ … Du fährst Snowboard, ich Ski. So sind wir in unserem ersten gemeinsamen Winter nach Frankreich in die Berge gefahren. An dem Skilift waren oft Kinder. Du hast immer Späße mit ihnen gemacht. Es fiel mir auf, dass du toll mit Kindern umgehen kannst, dass du Kinder magst. Ich war begeistert. Alles herrlich – mit DIR!

Erinnerst du dich noch? Wenn wir abends wieder in unsere Pension kamen, haben wir immer zuerst Kaffee und Kuchen genascht, dann geduscht, ein Nickerchen gemacht und fielen – vor dem Abendessen – genüsslich übereinander her. Einmal hattest du einen Schneeball mit in unser Zimmer geschmuggelt, und mich damit überrascht. Dieser eisige Schnee auf meiner Haut …“

*Namen geändert

(mit freundlicher Genehmigung der Erzählenden)